89 % der Mitarbeitenden arbeiten besser, wenn ihre Gesundheit gefördert wird — Wellhubs Zahlen für 2026
Die Frage lautet längst nicht mehr, ob das Wohlbefinden der Mitarbeitenden die Leistung beeinflusst. Sondern: um wie viel. Wellhub hat dafür 2026 eine groß angelegte Studie veröffentlicht.
Der State of Work-Life Wellbeing 2026 Report — 28.000 Befragte aus 9 Ländern — misst diesen Zusammenhang direkt: 89 % der Mitarbeitenden mit Zugang zu Gesundheits- und Wellbeing-Programmen geben an, bei der Arbeit bessere Leistungen zu erbringen.
Was die Daten zeigen
89 % berichten von verbesserter Leistung. Das ist kein schwacher Nebeneffekt oder eine zufällige Korrelation. Es ist eine eindeutige, dokumentierte Verbindung zwischen dem Zugang zu Gesundheitsangeboten und der selbst eingeschätzten Arbeitsleistung.
Gemessen wurden folgende Leistungsdimensionen: Konzentration, verfügbare Energie, Produktivität bei kognitiven Aufgaben, Stressmanagement und Entscheidungsqualität. Kurz: genau die Faktoren, auf die es bei Wissensarbeit und Führungsaufgaben ankommt.
Der ROI für Arbeitgeber
Wer Investitionen in Wellbeing bislang aus Kostengründen abgelehnt hat, sieht die Rechnung jetzt aufgehen:
- Ein Wellbeing-Programm kostet im Schnitt 300–500 USD pro Mitarbeitendem pro Jahr
- Ein einziger Fehltag schlägt im Schnitt mit über 300 USD an Produktivitätsverlust zu Buche
- Ungewollte Fluktuation kostet 6–12 Monatsgehälter für Recruiting und Einarbeitung
Wenn Wellbeing-Angebote auch nur wenige Fehltage reduzieren und die Bindung erhöhen, wird der ROI für Corporate Wellness schnell positiv.
Ein Wettbewerbsvorteil bei der Talentgewinnung
Über den direkten ROI hinaus wird das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zum Differenzierungsmerkmal im Kampf um Talente. Für die Generationen, die jetzt in den Arbeitsmarkt eintreten, sind Gesundheit und Work-Life-Balance keine Extras — sondern Voraussetzungen.
Für Unternehmen, deren Recruiting-Kosten steigen, ist die Investition in das, was Kandidatinnen und Kandidaten wirklich wollen, gleichzeitig Attraktivitätsstrategie und Risikomanagement. Ein strukturierter Ansatz dafür findet sich im kompletten HR-Leitfaden zur betrieblichen Fitness.
Quelle: Wellhub State of Work-Life Wellbeing 2026